P1010074Trotz der angesagten hochsommerlichen Temperaturen haben sich 14 Wanderfreunde am 2. Juni gegen 10:00 Uhr im Koblenzer Hauptbahnhof eingefunden, um zusammen mit Petra und Wolfgang (Wanderbegleiter) den Andernacher Stadtwald zu erkunden.

Nach kurzer Bahnfahrt und Begrüßung in der "Bäckerjungenstadt" wurden alle auf den anfangs sportlichen Anstieg zum Krahnenberg hinauf eingestimmt. Oben angekommen, bot sich uns am Aussichtspunkt "Kanzel" ein herrlicher Blick auf den Rhein und die umliegenden Ortschaften.

Von hier aus gingen wir unterhalb der Ruine des früheren Hotels/Cafes Krahnenberg vorbei in nördlicher Richtung zum Waldrand - immer der Wegmarkierung "1" folgend. An der Weggabelung "Kleiner Stern" mit Hütte stoppten wir für eine kurze Rast - dann den schmalen Pfad zum Hochkreuz hinauf - jetzt freuten sich alle auf die Mittagspause. Auf dem großen Platz mit Feuerstelle und vielen Sitzgelegenheiten fanden alle Teilnehmer ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen im Schatten. Frisch gestärkt erreichten wir nach kurzer Strecke die Wegspinne "Fuchssprung". Nun folgten wir den Serpentinen im Namedyer Bachtal - schon bald war der gleichnamige Stadtteil in Sichtweite. Nur noch ein paar Schritte bis zum Schlosseingangstor und -park. Wir erfuhren, dass das Anwesen im 14. Jahrhundert als Wasserburg angelegt und im Jahre 1890 zum Schloß umgebaut wurde. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gehört es der Familie von Hohenzollern.

Bei schweißtreibender Nachmittagshitze passierten wir gemächlich die idyllischen Straßenzüge von Namedy mit meist gepflegten Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Am Ende der Häuserreihe führte der Weg wieder in den Wald. Auf einem schmalen Trampelpfad erreichten wir wieder den ersten Aussichtspunkt „Kanzel“ und ca. 15 Minuten später wartete schon ein "kühles Blondes" oder ein anderes Erfrischungsgetränk auf unsere tapferen Wanderkameraden im Cafe Winzig am Marktplatz in Andernach.

 

Text: Petra Heinz, Fotos: Martina Schauß