IMG 4200So langsam kehren die Wanderfreunde vom Eifelverein Untermosel aus der Corona-Zwangspause zurück. Dabei ist natürlich eine Wanderung, die von Gerd Trein, dem schönsten und vermutlich auch besten Wanderführer an der Untermosel, geführt wird, eine besondere Herausforderung.

Bei der Begrüßung am Bahnhof in Klotten teilte er der fröhlichen Wandererschar mit, dass für 13 Uhr ein Starkregen angekündigt sei und wir bis dahin den Ort der Einkehr erreichen wollten. Nachdem wir auf dem Kulturweg die Spuren der polnischen Königin Rizza kennen gelernt hatten, ging es durch einen langen und steilen Aufstieg in das wildromantische Dörtebachtal. Doch den Wettervorhersagen darf man inzwischen genau so viel vertrauen wie den Versprechen der Politiker: Gegen 11 Uhr wurde es kohlrabenschwarz und ein heftiger Starkregen prasselte auf uns herunter, machte das Klettern über die zahlreichen Stufen zu einem nicht ungefährlichen Abenteuer und verwandelte die Wege in reißende Bäche. Auf der Höhe über Klotten angekommen, konnten wir bei strahlendem Sonnenschein einem großen Passagierschiff bei einem Wendemanöver auf der Mosel zuschauen. Mehrfach noch mussten wir unsere Regenjacken auspacken, bis wir kurz nach 13 Uhr bei strahlendem Sonnenschein das Bistro in Klotten erreichten. Nicht nur das Wandern im Eifelverein haben wir in den langen Corona-Monaten vermisst, sondern auch die nette Einkehr im Kreise freundlicher Mitwanderer.